Großer Erfolg bei der Business Case Challenge 2026 der WU Wien

Schüler:innen mit Siegerschecks

Im Rahmen des Betriebswirtschaftsunterrichts nahm Prof. Andrea Tauber mit der Klasse 4CK der HAK Tulln an der Business Case Challenge 2026 der Wirtschaftsuniversität Wien (WU) teil. Dieser international ausgerichtete Wettbewerb bietet Schüler:innen und Studierenden die Möglichkeit, an realen wirtschaftlichen Problemstellungen führender Unternehmen zu arbeiten und innovative Lösungen zu entwickeln.

Ziel der Challenge ist es, unternehmerisches Denken, analytische Fähigkeiten sowie kreative Problemlösungskompetenzen zu fördern. Die Teilnehmer:innen setzen sich dabei mit aktuellen Themen wie Nachhaltigkeit, Innovation und strategischer Unternehmensentwicklung auseinander und präsentieren ihre Ergebnisse vor einer hochkarätigen Jury. 

Ablauf und Anforderungen des Wettbewerbs

Die Schüler:innen hatten die Aufgabe, einen von mehreren realen Business Cases auszuwählen und dazu ein fundiertes Konzept zu erarbeiten. Die Cases werden jährlich von namhaften Unternehmen bereitgestellt – im Schulbereich 2026 unter anderem von Erste Bank, Wiener Städtische Versicherung und OMV.

Die Teilnahme erfolgt in Teams von bis zu vier Personen. Nach einer intensiven Arbeitsphase, in der die Schüler:innen ihre Ideen entwickeln, strukturieren und in einem Businessplan ausarbeiten, müssen die fertigen Lösungen fristgerecht eingereicht werden. 

Während des gesamten Prozesses unterstützt die WU Wien die Teilnehmer:innen durch Coachings und Workshops, die wichtige Inhalte wie Problemanalyse, kreative Lösungsentwicklung und Präsentationstechniken vermitteln. 

Bewertung durch eine hochkarätige Jury

Die eingereichten Arbeiten werden von einer Jury bewertet, die sich aus Vertreter:innen der Wirtschaft (insbesondere der Partnerunternehmen) sowie aus Universitätsprofessor:innen zusammensetzt. 

Im Fokus der Bewertung stehen insbesondere:

  • die analytische Qualität der Ausarbeitung,
  • die Kreativität und Innovationskraft der Lösung,
  • die Umsetzbarkeit der vorgeschlagenen Maßnahmen,
  • sowie die Qualität der Präsentation

Nach der Einreichphase wählt die Jury die besten Teams aus, die ihre Konzepte im Rahmen des Finales präsentieren dürfen. 

Großer Erfolg für die 4CK

Prof. Andrea Tauber motivierte ihre Schüler:innen, sich dieser anspruchsvollen Herausforderung zu stellen und die komplexen Aufgabenstellungen intensiv zu bearbeiten. Der Einsatz zahlte sich aus:

Unter 111 Einreichungen im Bereich Schulen wurden gleich zwei Teams der 4CK von der Jury als Sieger ausgewählt – ein herausragender Erfolg!

Die prämierten Teams sind:

  • Michaela Cijan, Lino Lehrner und Selina Zill
    → Business Case: „Shape the Future of Finance“ (Erste Bank)
  • Nina Müllern und Julia Seitelberger
    → Business Case: „This is not waste“ (OMV)

Beide Gewinnerteams erhielten jeweils einen Scheck über € 1.000, der für das beste Schülerteam pro Case vorgesehen ist. 

Preisverleihung und Präsentation

Die feierliche Preisverleihung fand am 23. Juni 2026 an der WU Wien statt. Dort hatten die Siegerteams die Gelegenheit, ihre Ideen im Rahmen von dreiminütigen Pitches zu präsentieren und sich den Fragen des Publikums sowie der Jury zu stellen.

Diese Präsentationen sind ein zentraler Bestandteil der Challenge, da sie neben der inhaltlichen Ausarbeitung auch die Fähigkeit zur klaren und überzeugenden Kommunikation wirtschaftlicher Konzepte unter Beweis stellen. 

Erfolgsserie der HAK Tulln

Die HAK Tulln kann inzwischen auf eine beeindruckende Erfolgsbilanz bei der Business Case Challenge zurückblicken:

  • 2024:
    Zwei erste und zwei zweite Plätze bei den Cases von Austrian Airlines und OMV
    insgesamt 4 von 6 möglichen Siegerteams
  • 2025:
    Sieg durch Markus Schraik, Christoph Geyer, Julian Ranftl und Clemens Pfiel beim Case der Erste Bank
  • 2026:
    Zwei Siegerteams aus der 4CK

Damit ist die Schule bereits zum dritten Mal in Folge unter den Gewinner:innen vertreten und kann eindeutig von einer beeindruckenden Siegesserie sprechen.

Fazit

Die wiederholten Erfolge bei der Business Case Challenge unterstreichen die hohe Qualität der wirtschaftlichen Ausbildung an der HAK Tulln. Besonders deutlich wird, wie gut es gelingt, Schüler:innen auf komplexe Problemstellungen vorzubereiten und sie zum unternehmerischen, kreativen und „Out-of-the-Box“-Denken zu befähigen.

Diese Kompetenzen wurden auch im Rahmen der Preisverleihung ausdrücklich gewürdigt und zeigen, dass praxisorientierter Unterricht einen wesentlichen Beitrag zur Entwicklung zukunftsfähiger Fähigkeiten leistet.