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Projekttage / HAK-Schüler/innen erlebten praxisnahen „Informations- und Medientechnolgie“-Unterricht in Berlin.


Currywurst und Webdesign

Im Rahmen der vier Schwerpunktfächer „Controlling und Jahresabschluss“, „International Business“, „Entrepreneurship und Marketing“ und „Informations- und Medientechnologie“ fanden Mitte Februar drei Projekttage für die Schüler/innen der 4. Jahrgänge statt. Während einige Gruppen Vorträge, Firmenexkursionen und Museumsbesuche organisierten, entschieden sich andere dafür, Erfahrungen im Ausland zu sammeln.

Die Gruppe „Informations- und Medientechnologie“ verbrachte unter der Leitung von Dipl.-Päd. Monika Kirschner einige Tage in der deutschen Metropole. Als Spezialthemen hatten sie Webdesign, Corporate Identity und Printmedien am Programm. Wo wäre dies wohl besser zu veranschaulichen als in der nach Einwohnern zweitgrößten Stadt der Europäischen Union, Anziehungspunkt für Kunst- und Kulturschaffende aus aller Welt.

In einer Bürogemeinschaft, wo Architekten, Webdesigner, Grafiker und Videospezialisten ihrer kreativen Tätigkeit nachgehen, durften die Schüler/innen den Künstlern über die Schulter sehen. Im Bereich Webdesign berichtete ein Unternehmen, das beispielsweise Internetauftritte für die Fernsehsender M-TV, ZDF und N24 gestaltet, ausführlich über ihre Arbeit im World Wide Web. Dabei konnten sich die Schüler/innen über die neuesten Trends wie zB interaktives Fernsehen im Internet, bei dem die Zuschauer mittels SMS oder MMS direkt in das Sendegeschehen eingreifen können und so Einfluss auf Inhalt und Verlauf der Live-Sendung nehmen können, informieren.

In der Axel-Springer-Druckerei in Spandau erfuhr die Gruppe eindrucksvoll über Organisation, Technik und Logistik einer Großdruckerei, deren Produktionsvolumen unter anderem 9 Tageszeitungen und 5 Sonntagszeitungen umfasst.
Zwischendurch kam auch die bewegte Geschichte der Stadt Berlin nicht zu kurz. 20 Jahre nach der Wiedervereinigung Deutschlands und dem Fall der Mauer stößt man bei einer Stadtbesichtigung immer noch auf Spuren der DDR-Zeit wie Checkpoint Charlie, Reste der Mauer und das Stasi-Museum. Das interaktive DDR-Museum hat den Schüler/innen einen interessanten Eindruck über das Alltagsleben eines DDR-Bürgers vermittelt.

Besonders reizvoll war es, die rasante Entwicklung der Stadt anhand der modernen Architektur am Potsdamerplatz zu beobachten. Ebenso beeindruckend waren ein Vortrag und eine Führung im neu gestalteten Berliner Reichstag.
Eine Führung durch die Verkaufsräume eines deutschen Automobilherstellers der Luxusklasse und ein Currywurst-Essen vor dem Berliner Dom rundeten das umfangreiche Programm ab.


Eine Schülergruppe der HAK Tulln mit dem Schwerpunktfach „Informations- und Medientechnologie“ vor dem Wahrzeichen Berlins und Symbol der Wiedervereinigung.