Begegnung mit rumänischen Jugendlichen und Erkundung der Sozialeinrichtungen von Pater Georg Sporschill
Rumänien, Moldawien und Ukraine sind drei Länder, in denen der österreichische Jesuit P. Georg Sporschill sein Projekt „Concordia“ betreibt, um Jugendlichen trotz desolater Verhältnisse wieder Hoffnung für die Zukunft zu geben.
Bereits seit 1999 leistet die HAK/HAS Tulln durch Aktionen wie Medikamententransport, Schulfeste, Kunst- und Fotoausstellungen, Flohmärkte und Verkaufsstände regelmäßige Beiträge zu diesem großartigen Werk.
Vor kurzem hatte eine Gruppe von neun angehenden Maturanten aus dem Jahrgang 5AK der HAK Tulln unter der Leitung von Mag. Stephan Guggenberger Gelegenheit, das „Lazarushaus“ und das neue „Europahaus“ in Bukarest zu besuchen. Die herzliche Aufnahme, das Leuchten in den Augen der Kinder, das gemeinsame Singen und Musizieren machten auf die Tullner Gäste einen tiefen Eindruck. Erstmals hatten sie mit jenen rumänischen Jugendlichen persönlichen Kontakt, denen ihre vielfältigen Anstrengungen der letzten fünf Jahre zugute kamen. „Concordia“ vermittelt familiäre Geborgenheit, sorgt sich um die Grundbedürfnisse und vor allem um eine gute Ausbildung. Eine zweite Stufe stellt die „Farm der Kinder“ etwas außerhalb der rumänischen Hauptstadt dar. Hier gibt es Wohngruppen mit durchschnittlich 9 Kindern, nach dem Schulabschluss können auf der Farm einzelne Berufe wie Bäcker, Tischler oder Landwirt erlernt werden. Wer begabt ist, kann Matura machen oder studieren. Das Gespräch mit den Jugendlichen zeigt, dass sie sich einen guten Job wünschen und eine eigene Familie gründen wollen.
Die Aktion „Concordia“ hat den HAK-Schülern aus Tulln wertvolle Schlüsselqualifikationen ermöglicht und ihre Verantwortung für Europa bewusst gemacht. Die Schulgemeinschaft wird das Sozialprojekt unter dem Motto „Wer ein Leben rettet, rettet die ganze Welt“ tatkräftig fortsetzen.
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