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Mag. Verena Schwarzenegger im DLE Camp in Goa

Fließende Englischkenntnisse sind in der heutigen Zeit ein ´must´ und mittlerweile unerlässlich für eine erfolgreiche Berufslaufbahn.

Die Handelsakademie Tulln hat sich vor ca. einem Jahr entschlossen, ein spezielles Softwareprogramm mit dem Namen DLE (dual language education) für die Schule anzukaufen. Ziel dieses Programms ist es, auch andere Gegenstände auszugsweise auf Englisch zu unterrichten.

Als Dr. Baxi die Einladung aussprach nach Goa auf ein DLE Camp zu kommen, nahm ich diese in meiner Funktion als DLE Koordinatorin der Hak Tulln nur zu gerne an.

An Reise- und Abenteuerlust hat es mir ja nie gemangelt – warum in den Semesterferien also nicht Curry unter einer Palme anstatt Germknödel auf einer Schihütte verspeisen? J

Es war in jeder Hinsicht ein Erlebnis: Ich hatte das Vergnügen, Frau Baxi, die Mutter von Herrn Dr. Baxi, kennenzulernen, die mit ihrer Stiftung die Gründung der Firma emaxximum und das Projekt DLE überhaupt erst möglich gemacht hat. Sie war selbst Direktorin einer der größten Schulen in Dehli und sie ist nach wie vor eine sehr einflussreiche Person auf dem Bildungssektor in Indien. Vor allem ist sie mit ihren 83 Jahren aber immer noch eine sehr beeindruckende, wunderschöne Frau, die ihre Lebensenergie und ihr Charisma nur so versprüht.

In Goa bekam ich Einblick in die Programmierarbeit und in die Hintergründe von DLE und ich bekam demonstriert, wie viel Detail- und Kleinarbeit hinter diesem ganzen Projekt steht.

Im Zuge des DLE Camps lernte ich auch vier österreichische Übersetzerinnen kennen, die in einem enormen Arbeitsaufwand die ´Bubbles´ entstehen ließen (Vokabelerklärungen, die erscheinen, wenn man mit der Maus über ein unbekanntes Wort geht).

Weiters hatte ich die Möglichkeit, einen Erfahrungsaustausch mit Vertretern anderer Schulen, Direktoren und Herrn Mag. Thomas Hrastnik, dem wichtigsten Vertreter der VWG in Sachen DLE, zu betreiben.

Die Volkswirtschaftliche Gesellschaft (VWG) unterstützt und sponsert das Projekt von österreichischer Seite und ist somit die Schnittstelle zwischen der indischen Firma emaxximum und österreichischen Schulen.

Neben Seminaren und der Arbeit mit dem DLE Programm bekam ich natürlich auch ein bisschen Einblick in die indische Kultur und in die indische Lebensart.

10 Tage lang durften wir uns durch die indische Curryvielfalt durchkosten und testen, wie viel Schärfe ein an Wiener Schnitzel gewöhnter österreichischer Organismus noch vertragen kann. Zitat Dr. Baxi: „Mein Gott – so scharf kochen wir hier für unsere Kleinkinder“. Wir unternahmen Exkursionen, besichtigten Hindutempel, eine Gewürzfarm, portugiesische Kolonialbauten und natürlich auch Elefanten.

Es war eine beeindruckende Zeit, die ich in Indien verbringen durfte, und beeindruckend werden hoffentlich die Resultate sein, wenn dual language education völlig in den Lehrplan der Handelsakademie implementiert ist.