Umweltbildung als Motor für eine nachhaltige Entwicklung
Umweltlandesrat Plank zeichnet Umweltbildungseinrichtungen aus
"Ohne das Engagement der Umweltbildungseinrichtungen wäre es nicht möglich gewesen die vielfältigen Erfolge - man denke beispielsweise an die Abfalltrennung und NÖLI - in der niederösterreichischen Umweltpolitik zu feiern. Nur durch deren unermüdliche Arbeit ist es gelungen, zukunftsweisende Lösungen zu entwickeln und diese zu verbreiten, sodass jeder einzelne Bürger im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung mitarbeiten konnte", betone Landesrat Dipl.-Ing. Plank, vor über 300 Besuchern der gestrigen Festveranstaltung, bei der etwa 100 niederösterreichische Umweltbildungsangebote ausgezeichnet wurden.
Im Rahmen dieser Veranstaltung zeigte sich die Vielfalt der Umweltbildungslandschaft in Niederösterreich. Volks- und Hauptschulen, höherbildende Lehranstalten, private Bildungsanbieter, NGO's, Natur- und Nationalparks, Bildungseinrichtungen von Interessensvertretungen sowie anderen Organisationen - sie alle schaffen Bewusstsein für die Notwendigkeit von Umweltschutz und vermitteln die Qualifikation, diesen in der Praxis umzusetzen.
Die Umweltbildungsinitiative 2004/05 hatte zum Ziel, die Bildungsangebote im Umweltbereich in und für Niederösterreich möglichst vollständig zu erheben und in einem übersichtlichen Gesamtkatalog für Interessenten zusammenzustellen. Darüber hinaus wurden die Angebote von einer namhaften Jury anhand anspruchvoller Kriterien bewertet. Insgesamt 57 Angebote entsprachen diesen Kriterien. Sie wurden als "Angebote der NÖ Umweltbildungsinitiative" zertifiziert. Darunter finden sich Seminare, Lehrgänge und Ausbildungen namhafter Bildungseinrichtungen, wie der NÖ Landesakademie, der Donau-Universität Krems, der FH Wiener Neustadt, Quality Austria, der TÜV Österreich Akademie, der Umweltberatung, des BRG Wr. Neustadt, der HLA Yspertal sowie der HAK und HASCH Tulln .
Die NÖ Umweltbildungsinitiative bot die Möglichkeit, nicht nur einen Überblick über die Bildungsangebote zu gewinnen, sondern auch die Chance, die engagierten Bildungseinrichtungen, deren Arbeit meist als Selbstverständlichkeit hingenommen wird, vor den Vorhang zu bitten. Landesrat Dipl.-Ing. Plank bedankte sich bei den Anbietern auf das herzlichste und lud sie ein "auch künftig ein Sprachrohr für eine nachhaltige Entwicklung und eine Bildungseinrichtung zu sein, bei der sich die niederösterreichischen Bürger und Unternehmer die erforderlichen Qualifikationen aneignen, um den gemeinsamen Weg hin zu einer nachhaltigen Entwicklung mitgehen zu können".

LR DI Josef Plank überreicht die Zertifizierungsurkunde an das Team der HAK/HAS Tulln mit
HR Dir. Mag. Karl Heinl, Mag. Angelika Koller, Mag. Christine Cikanek-Jandl und Natalie Rauscher (HAK-Absolventin 2003)