Angeregt durch den Landesschulrat für Niederösterreich und das INSTITUT NEUE IMPULSE beteiligte sich die HAK Tulln an den "8. Internationalen Schiller-Gesprächen". Dieses Symposium findet auch bei unseren Nachbarländern großen Anklang und wird vom Land Niederösterreich, von Amnesty International, vom ORF und von der NÖN unterstützt. Aufgabe war es, sich in künstlerisch-kreativer Form mit dem Thema "Gewalt und Menschenwürde" auseinander zu setzen. Bei der Schlussveranstaltung im Kulturzentrum Perchtoldsdorf wurden die Projekte der teilnehmenden Schulen aus Österreich, Deutschland, Tschechien und Slowenien präsentiert und durch eine hochkarätig besetzte Jury bewertet.
Die Projektgruppe des Jahrganges IVc der HAK Tulln konnte dabei mit einer Collage aus Wort, Ton und Bewegung mit dem beziehungsvollen Titel "Gewalt MACHT WürdeLos" den zweiten Platz erringen und darf sich über ein Preisgeld von EUR 725 freuen. Knapp vor Tulln landete das BG Babenbergerring aus Wr. Neustadt, den dritten Platz belegte ein Gymnasium aus Prag.
Die Tullner Schülerinnen Cornelia Eiss, Anna Grüssinger, Nicole Heidenreich, Marion Hofer, Verena Melzer, Corinna Metz, Karina Petrzela, Theresia Starkl, Marion Steiner und Andrea Zalesak beeindruckten durch ihren ausdrucksvollen Tanz, durch Sprechchöre und Gesang, durch ihr anmutiges Erscheinungsbild und durch mutige Aussagen zu literarischen Texten. Eine besondere Anerkennung verdienen die Professoren Maria Selzer (Leibesübungen/Tanz) und Christoph Helfer (Deutsch). Ihr Beitrag lieferte Denkanstöße zur "Gewalt im Stillen", zur alltäglichen Gewalt, die nur allzu leicht übersehen oder klein geredet wird. |